raimar_ocken_Glaseffekt

anders leben (lernen)

Das Ungewohnte ist das, was uns weiter bringt, nicht das Gewohnte

Albert Einstein war der Meinung, dass wir unsere Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen können, mit der wir sie erschaffen haben. Aber haben wir überhaupt Probleme – gesellschaftliche Probleme? Der Durchschnitts-Deutsche ist zufrieden und hortet mit seinesgleichen über 5 Billionen Euro. „Deutschland befindet sich auf einem Glücksplateau“, ist im „Glücksatlas 2014“ der Deutschen Post zu lesen.

 

Andere Informationsquellen werfen ein ganz anderes Licht auf den Zustand unserer Republik: die Zahl der chronisch Kranken nimmt zu, es werden vermehrt Psychopharmaka verbraucht und die Schere zwischen Arm und Reich spreizt sich immer weiter, um „nur“ ein paar Beispiele zu nennen. Wir haben das teuerste Gesundheitssystem in der EU, und die meisten Bürger möchten zwar, dass der Klimawandel abgewendet wird, aber ihre Komfortzone möchten sie (dafür) nicht verlassen. Was läuft denn da schief?

 

„Alle Seelen sind eine; jede ist ja ein Funke aus der Urseele, 

und sie ist ganz in ihnen allen, wie deine Seele in allen Gliedern deines Leibes.“ 

Martin Buber: „Die Erzählungen der Chassidim“

 

Ich denke, wir müssen uns schnell auf die Schliche kommen und etwas Wesentliches verändern, bevor das Klima so unerträglich geworden ist, dass uns nichts Gescheites mehr einfällt. Klimawandel. Wir gehen künftig mit uns und den anderen Lebewesen anders um.

 

Es geht mir hier nicht um das Klima, das sich aus den Wetterverhältnissen in einer bestimmten Region innerhalb eines definierten Zeitraumes errechnen lässt. Ich meine das Klima, das zwischen uns herr-scht. Fragen wir uns diesbezüglich zum Beispiel doch mal: Warum muss sich jemand dauernd gemäß den Vorschriften der Mode neu einkleiden? Ist das nicht Ressourcen-Verschwendung? Weshalb müssen alle naselang neue Autos gekauft werden? Weshalb wird mehr billig gekauft, anstatt gut? Ist es nicht idiotisch, dass der „natürliche“ Verschleiß schon eingebaut ist? Warum müssen wir überhaupt so viel konsumieren? Denken wir nicht mehr? Haben wir es wirklich nötig, unsere Ellenbogen mehr zu benutzen als unsere Herzen?

 

„Wir müssen die Dinge sehen, wie sie sind, sie sehr genau betrachten 

und die Dringlichkeit erkennen, sofort etwas zu unternehmen. 

Wir dürfen das nicht den Wissenschaftlern, den Politikern 

und den Intellektuellen überlassen.“ 

Jiddu Krishnamurti: „Aus dem Schatten in den Frieden“ 

 

Ich denke, wir müssen etwas verändern – uns! Und da wir es gewohnt sind, so genannt natur-wissenschaftlich und ökonomisch (gewinnmaximierend) zu denken, setzen wir am besten hier den Hebel an. Wir werden anders leben (lernen). Wesentliche Aspekte dabei sind: das frauliche Prinzip wieder mehr zu integrieren, über Ängste und Schattenseiten zu reden, uns liebevoller zu verhalten und politisch aktiv werden.

 

Wir üben das. Dazu ist jeder eingeladen, der in diesem Sinne einen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas leisten möchte. Nähere Informationen finden Sie/findest Du auf:

 

www.anders-leben-lernen.info