die Idee – ausführlich

 

Worum geht es in diesem Magazin?

 

Das Urklangmagazin ist eine Zeitschrift, die der Liebe zum Leben und einem respektvollen, kooperativen Miteinander dienen soll. Erstmalig im Dezember 2014 als „Prototyp“ erschienen, wird es ab dem 1. Juni 2015 vier mal im Jahr herauskommen und an einschlägigen Orten in und um Berlin gratis zum Mitnehmen ausliegen (siehe Auslagestellen). 

 

Die Idee dazu wurde geboren aus einer tiefen Sehnsucht nach einem Eingeordnetsein in eine Welt, in der die Menschen einander vertrauen und einen achtsamen, wertschätzenden Umgang miteinander und mit der Natur pflegen;

in der die Ressourcen gerechter verteilt sind und ein jeder in Würde und Frieden leben kann und in der jede einzelne ihr ganzes Potenzial entfalten kann, zum Wohle aller.

 

Mit den Inhalten wollen wir einen überall schon wahrnehmbaren Bewusstseinswandel hin zu diesen o.g. Werten unterstützen und sichtbar machen und zu konkreten diesbezüglichen Erfahrungen anregen.

 

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wollen wir in diesem Magazin einerseits Wissen und Erkenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und geistigen Strömungen zusammentragen und andererseits Projekten und Initiativen, die sich den oben genannten Werten verschrieben haben, eine Plattform bieten.

 

 

Welche Leserschaft wollen wir mit dem Urklangmagazin ansprechen? 

 

Menschen jeder Altersgruppe, die

  • Lust haben auf eine Gesellschaft, an der sie aktiv teilhaben und die sich auszeichnet durch ein kooperatives, freudvolles Miteinander,
  • sich selbst verwirklichen wollen und sich gleichzeitig für das Gemeinwohl und die Mitwelt verantwortlich fühlen,
  • die bei der Wahl der Produkte und Dienstleistungen, die sie nutzen, zunehmend Wert auf Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit und der Fairness legen,
  • alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfen gegenüber aufgeschlossen sind,
  • sich, die oben genannten Punkte betreffend, weiterbilden und vernetzen wollen,
  • trotz vielfältiger Krisen in der Welt und massenweise entmutigender Nachrichten zuversichtlich geblieben sind oder sich ermutigen lassen wollen,
  • gerne in Gemeinschaft musizieren, singen und tanzen.

 

Themenschwerpunkte bzw. Rubriken des Urklangmagazins:


1.   Ganzheitliche Wirklichkeitsmodelle

  • Vorstellung von Wirklichkeitsmodellen, die zu einem mitfühlenden, kooperativen und gleichwertigen Miteinander inspirieren.
    Im Rampenlicht werden u.a. das Integrale Bewusstseinsmodell, die naturphilosophische Sicht der Tiefenökologie und die Systemtheorie stehen.*
  • Darüber hinaus werden wir uns hier dem wertvollen Schatz überlieferten Wissens
    indigener Kulturen
     einzelner Mystiker und Mystikerinnen aus verschiedenen Traditionen
    in Bezug auf das Verbundensein allen Lebens und der daraus resultierenden Wertschätzung für Erde und Natur widmen.

*Beiträge von bzw. über Jean Gebser, Joanna Macy, Nicanor Perlas, C. O. Scharmer, Ken Wilber u.v.a

 

2.   Empathische Kommunikation 

  • Vorstellung verschiedener Formen empathischer und gewaltfreier Kommunikation, die dazu befähigen, über die Ich-Perspektive hinaus zu wachsen und sich als integralen Teil eines größeren Beziehungsgeflechts wahrzunehmen. Aus der Welt des Gegenübers wird eine des Miteinanders.
    (Marshall B. Rosenberg, M. Scott Peck, David Bohm, Claus Otto Scharmer, Edward de Bono u.a.)

3.   Gesellschaftliches Engagement

  • Vorstellung von Projekten, bei denen man sich seinen Fähigkeiten und Ressourcen entsprechend einbringen und dadurch auch sich selbst und sein Verbundenheitsgefühl stärken kann.
  • Vorstellung von Webportalen, die Hilfegesuche bündeln und die Suche nach konkreten Möglichkeiten des Engagements erleichtern bzw. auf denen man eigene Projekte vorstellen kann.

4.   Nachhaltiger Konsum

  • Fairness, Schonung von Ressourcen und Mitwelt, Stärkung der Region, Öko- und Ethiksiegel
  • Wie kann ich als Konsument meinen Teil dazu beitragen und Einfluss nehmen?
  • Was brauche ich wirklich? Was ist bloß Ersatz für ein sinnerfülltes Leben?
  • Weitere Stichworte: Tauschen, Leihen, Teilen, Gemeinschaftsgärten etc.

5.   Transparenz und Bürgerbeteiligung 

  • Die derzeitige Lage mit ihren lebensfeindlichen Auswüchsen
    Stichworte: Neoliberalismus, gewissenlose Profitmaximierung, Privatisierung öffentlicher Güter, zunehmende Militarisierung, Umweltzerstörung, sinkende Ausgaben für humanitäre und soziale Zwecke, und als Folge all dessen unvorstellbare Armut, Hunger, Tod, Ohnmacht und Verdrängung
  • Vorstellung von Initiativen, die Transparenz und Bürgerbeteiligung in Wirtschaft und Politik fördern und fordern.

6.  Artgerechtes Lernen

  • Entwicklung und Förderung von Kreativität, Selbstbestimmung, Respekt, Mitgefühl, Verantwortung und kooperativem Denken
  • Stichworte: spielerisches Lernen, Singen, Musizieren, Förderung von Stärken,
  • außerdem: freie Schulprojekte, neue Formen des Lernens via Internet etc.

7.   Klang und Musik

  • Klangerfahrung, Klangheilung
  • Wissenswertes über Klänge und Frequenzen
  • Singen, Musizieren und Tanzen in Gemeinschaft
    (mit Terminübersicht)

8.   Leserstimmen

  • Ideen, Erfahrungen und Projekte unserer Leser zu den Themen des Magazins.
  • Neben der Printausgabe wird vor allem unsere Webseite als Plattform für konstruktiven Austausch und Vernetzung dienen.

Wir werden diese Themen mit Autorentexten, Interviews, Buchauszügen, Projektvorstellungen etc. beleuchten und Hinweise zu ausgewählten Veranstaltungen veröffentlichen. Darüber hinaus wird es einen Infopool mit Adressen und Links zum Vernetzen geben.

Ein wesentliches Merkmal des Magazins soll es sein, im Angesicht und im Gewahrsein des Wunders und der Schönheit des Lebens nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, welches zurzeit auf der Erde herrscht, und im Angesicht und Gewahrsein des unermesslichen Leids trotzdem und umso mehr offen zu sein für die Schönheit und das Wunder des Lebens.

 

 

Erscheinungsweise, Auslagestellen, Finanzierung

 

1. Ausgabe          Dez 2014 (Prototyp)                    750 Exemplare
2. Ausgabe          Juni/Juli/Aug 2015               ca. 2000 Ex.
3. Ausgabe          Sep/Okt/Nov 2015              ca. 2000 Ex.
4. Ausgabe          
Dez 2015/Jan/Feb 2016     ca. 3000 Ex.
5. Ausgabe          März/April/Mai 2016          ca. 3000 Ex.
6. Ausgabe          DJuni/Juli/Aug 2016            ca. 4000 Ex.

 

 

Es wird kostenlos an ausgewählten Orten wie Bioläden, Büchereien, Cafés, Veranstaltungszentren und Bildungsstätten ausliegen – in Berlin, der nahen Umgebung von Berlin und überall dort, wo Menschen es gerne auslegen möchten.
Natürlich wird es auch online zur Verfügung stehen.

Finanzieren werden wir das Magazin über Werbung von Firmen, Organisationen und Projekten, welche die in diesem Magazin „proklamierten“ Werte mit ihren Inhalten unterstützen und fördern, sowie über Abonnements und Spenden.

 

 

Wer steht hinter dem Urklangmagazin?

 

Die Idee stammt von Hardo Bicker:

Ursprünglich aus Eckernförde an der Ostsee lebe ich seit 1990 in Berlin, wo ich an der Freien Universität Psychologie und Philosophie studiert habe.

 

Ich begeistere und engagiere mich seit langem für Bewusstseinsforschung und ein würde- und respektvolles Miteinander. Besonders inspiriert bin ich von der „gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg, dem „Dialog“ nach David Bohm und dem Gemeinschaftsbildungsprozess von Scott Peck, mit dem ich seit mehreren Jahren innerhalb einer Gemeinschaft experimentiere.

Seit 1998 praktiziere ich verschiedene Meditationsformen, wobei ich besonders von der buddhistischen Achtsamkeits- und der das Mitgefühl stärkenden „Metta-Meditation“ angetan bin.

 

Vielfältige Erfahrungen in Westafrika und Lateinamerika weckten meine Neugier für andere Kulturen – insbesondere ihre Musik – und legten den Grundstein für ein Engagement für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen in der Welt.

 

Die erste Idee für dieses Magazin entstand bereits im Jahr 2006 und ließ mich seitdem nicht mehr los. Nach dem Ausstieg aus einem partnerschaftlich geführten Weinhandel bereite ich nun seit Anfang 2013 das Urklangmagazin vor.

 

Die zentralen Fragen, die sich in diesem Prozess und in unzähligen Gesprächen herauskristallisiert haben, sind:

  • Wie kann ich die dualistische, mich von der „Umwelt“ trennende Ich-Perspektive wandeln in ein Gewahrwerden dessen, dass ich ein integraler, bewusster Teil des Netzwerks des Lebens bin, in dem alles miteinander verbunden ist, voneinander abhängig und sich ständig verändert?
  • Wie kann ich diese Erkenntnis in allen Bereichen meines Lebens leben?
  • Und wie schöpfe ich immer wieder Mut, die Sicherheit meines Egos und meiner Konzepte loszulassen und mich in dieses Netz des Lebens hineinzubegeben?

Bei der Beantwortung dieser Fragen sehe ich mich selbst als Aktionsforscher und mit dem Urklangmagazin begebe ich mich „mutig“ hinein ins Netz und bin gespannt, was dadurch passieren wird und welche Verknüpfungen entstehen werden.

 

Es wirkten bisher mit:

  • Joachim Loch: Fotografie
  • Klaus Paul Müller: Fotografie
  • Birgit Bicker: Lektorat
  • Katrin Weiland: grafische Gestaltung, Druckvorbereitung
  • Marcus Grellert: Webseitengestaltung
  • Dr. phil. Matthias Müller-Mellin: wissenschaftliche Beratung
  • Julia Müller-Mellin: Kommunikation, Präsentation, Vernetzung